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Einladung zur Mitgliederversammlung 2011 Der Verein zum Schutz
der Bergwelt e.V. (VzSB) lädt herzlich ein zur T a g e s o r d n u n g:
12:00 Uhr: Vortrag von Rudi Erlacher zum Thema: "Der Alpenraum - die ‚grüne’ Batterie Europas?" Im Anschluss an die
Mitgliederversammlung spricht Dipl. Phys. Rudi Erlacher zum Thema, das
die Energiewende schneller als erwartet auf die Tagesordnung des „Schutzes
der Bergwelt“ gesetzt hat: „Der Alpenraum – die „grüne“
Batterie Europas?“ Ihr
„Der Alpenraum – die „grüne“ Batterie Europas?“ Was bedeutet die Energiewende für den Alpenraum? – Der österreichische Wirtschafts- und Energieminister REINHOLD MITTERLEHNER verkündet am 24.3.2011: „Wir brauchen starke und intelligente Stromnetze, um das europäische Energiesystem zukunftsfit zu machen. Als Energiedrehscheibe im Herzen Europas ist Österreich für diese Entwicklungen schon jetzt gut aufgestellt. Dank unserer Pumpspeicherkraftwerke können wir zur »Grünen Batterie Europas« werden, weil durch den Ausbau Erneuerbarer Energien mehr flexible Stromspeicher benötigt werden.« Auf ihrer Bundesdelegiertenkonferenz zur „Energiewende in Deutschland – Grün geht voran“ am 25.6.2011 haben die GRÜNEN beschlossen: „Wir stellen uns der großen Herausforderung, die Energieinfrastruktur in den kommenden Jahren auf die vollständige Umstellung auf Ökostrom auszurichten. … Wir wollen durch die Erschließung neuer Speicher die Voraussetzung für eine vollständige und sichere Versorgung aus erneuerbaren Energien schaffen. … Wir wollen durch neue Kabel zu den Wasserspeichern Skandinaviens und in den Alpen kurzfristige Speicherkapazitäten erschließen…“ Im September 2011 wird bekannt, dass der Unternehmer MAX AICHER bei Bad Reichenhall ein Pumpspeicherkraftwerk zwischen der Saalach und einem künstlichen See im Lattengebirge projektiert. Die Gemeinde Bad Reichenhall plant das Pendant dazu auf der anderen Talseite. Die CIPRA stellt in der Einladung zu
ihrer diesjährigen Jahresfachtagung in Bovec/Slowenien im September
2011 die Forderung auf: „Macht die Alpen energieautark!“ Der OESTERREICHISCHE ALPENVEREIN hält in einer Presseerklärung vom 13.10.2011 dagegen: Er „wird sich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln gegen eine verfehlte und planlose Energiepolitik zur Wehr setzen. Wir werden es nicht zulassen, dass die wenigen verbliebenen unberührten Natur- und Landschaftsräume einem steigenden Energieverbrauch geopfert werden.“ Der VEREIN ZUM SCHUTZ DER BERGWELT hat bereits im Jahrbuch 2005 in einem Beitrag „Offshore und Ötztal“ auf die Ambivalenz der „Synergie von Wind- und Wasserkraft“ hingewiesen. Im Anschluss an die Mitgliederversammlung greifen wir diese Thematik mit einem Vortrag von RUDI ERLACHER erneut auf und stellen uns die Frage, ob der Alpenraum tatsächlich das Zeug dazu hat, zur „Grünen Batterie“ Europas zu werden – und was das für die Natur und die Landschaften im Alpenraum bedeuten würde.
Exkursion an die Untere Salzach (Freilassinger und Tittmoninger Becken) am Samstag, den 26. November 2011 Der Verein zum Schutz der Bergwelt (VzSB) in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Naturschutzbund, der Aktionsgemeinschaft Lebensraum Salzach sowie der Bürgerinitiative „Für Lebensqualität im Rupertiwinkel“ lädt herzlich ein zur Exkursion an die Salzach. Der VzSB ist seit Jahrzehnten Mitglied der Aktionsgemeinschaft Lebensraum Salzach. Er hat sich daneben und bisher erfolgreich auch für den Erhalt des Tagliamento und des Tiroler Lechs eingesetzt. Die Untere Salzach ist der letzte frei fließende und ungestaute Alpenfluss Bayerns und Österreichs. Als Grenzfluss wurde er begradigt und hat sich gefährlich bis zum Sohldurchschlag eingetieft. Eine erfolgreiche Sanierung ist daraufhin angelaufen. Planungen im Rahmen der Energiewende zur Nutzung der Wasserkraft setzen die Renaturierung, die Sicherung des Natura 2000-Gebietes, die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie und Vorgaben der Alpenkonvention aufs Spiel. Dazu kämen Brückenbauten und Verkehrszunahme. Die aktuelle Situation der Salzach vor allem vor dem Hintergrund der Energiewende wird im Rahmen der Exkursion durch Wissenschaftler und Experten unterschiedlicher Fachrichtungen dargestellt. Wir laden dazu ganz herzlich unsere Mitglieder ein. Auch Gäste, Freunde und Gönner des Vereins sind willkommen. Ihr
Die neue EU-Agrarpolitik (GAP) für
den Zeitraum 2014 – 2020 soll nach EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos die
Belange des Natur- und Umweltschutzes verstärkt integrieren. Der Verein
zum Schutz der Bergwelt (VzSB) begrüßt dieses „Greening“ der
EU-Agrarpolitik als einen Schritt in die richtige Richtung. |
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Juni 2010
Das Almbuch in der Presse: „Auf der Alm, da gibt’s
noch Leben.“ „Das große Almensterben
ist vorbei.“
Exkursion am 19.6.2010 zum „Nationalpark Berchtesgaden“ Der Verein zum Schutz der
Bergwelt e.V. hat in Zusammenarbeit mit der Nationalparkverwaltung
Berchtesgaden und den DAV-Sektionen
München und Oberland zu einer Exkursion in den Nationalpark
Berchtesgaden eingeladen.
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Pressegespräch des VzSB zusammen mit dem BN, LBV, LFV und dem Bayer. Kanuverband am 19.11.2009: Der „Masterplan“ der Energiewirtschaft zum Ausbau der Wasserkraft in Bayern ist nicht nachhaltig! Die unverbauten
Gewässer mit ihren Auen stellen die wichtigsten Vernetzungsstrukturen
des geschützten Biotopverbundes und des europäischen
Schutzgebietsystems Natura 2000 dar. Die Position des VzSB: „Nicht überall, wo Klimaschutz draufsteht, ist Naturschutz drin!“ Pressegespräch des VzSB zusammen mit dem Bund Naturschutz in Bayern (BN) am 9.11.2009 zur Bewerbung von München + 2 für die Olympischen Winterspiele 2018 Am 9.11.2009 lud der VzSB in München zusammen mit dem BN zum Pressegespräch über die Frage der Olympiabewerbung und die Rolle der Naturschutzverbände im Bewerbungsverfahren ein: Der Verein hatte seit Anbeginn an der Fachkommission Umwelt der Bewerbungsgesellschaft München 2018 teilgenommen. Wir haben uns im Oktober daraus zurückgezogen. Die Gründe dazu finden Sie in der Erklärung des VzSB. In der Pressemitteilung des VzSB und im Pressegespräch wurden die Gründe nochmals ausführlich erläutert. "Hier werden Schlachten gegen die Natur geschlagen, und wir dürfen lediglich den Verbandsplatz einrichten. Das ist nicht unsere Aufgabe, für uns gilt: Vermeiden geht vor Reparieren" wird unser 2. Vorsitzender Christoph Himmighoffen in der Süddeutschen Zeitung vom 10.11.2009 zitiert (Statements von Prof. Suda und Christoph Himmighoffen). |