„EU Strategie für die Makroregion Alpenraum“ (EUSALP)
Info zum Online-Konsultationsverfahren der EU vom
16. Juli bis zum 15. Oktober 2014

An der Öffentlichkeit vorbei ist ein neues Instrument der Europäischen Union entstanden: die Makroregionale Strategie für den Alpenraum (EUSALP). Nun, nachdem die „Strategie“ schon fast fertig formuliert ist, gibt es ein öffentliches EU-Online-Konsultationsverfahren. Vom 16. Juli bis 15. Oktober 2014 sind alle Bürger, aber auch Vereine etc. aufgerufen, ihr Urteil abzugeben.

Der Verein zum Schutz der Bergwelt veröffentlich auf seiner Homepage aus Anlass dieses Konsultationsverfahrens im August 2014 vorab zwei Artikel zur Problematik der EUSALP aus seinem Jahrbuch 2014, das erst Ende 2014 erscheinen wird. Die Artikel sind in einer Broschüre zusammengefasst, die Online abgerufen werden kann:

Europäische Makroregionale Strategie für den Alpenraum – Welche Strategie?

Wir wollen damit das EU-Konsultationsverfahren mit zwei Artikeln kritisch begleiten. Zum Inhalt:

Prof. Dr. Werner Bätzing, Kulturgeograf und Autor des Standardwerks „Die Alpen“, betrachtet die EUSALP skeptisch unter dem Blickwinkel des „Alpenraums“, der von der EUSALP mit den Metropolen Wien, München und Mailand wesentlich weiter gefasst wird als von der Alpenkonvention: Das daraus resultierende Spannungsverhältnis zwischen inner- und außeralpin thematisiert Prof. Bätzing schon seit vielen Jahren – nun wird es mit der EUSALP virulent.

Rudi Erlacher, Geschäftsführender Vorsitzender des Vereins zum Schutz der Bergwelt, betrachtet in seinem Artikel das Spannungsverhältnis zwischen EUSALP und Alpenkonvention. Und er kommt zu dem Plädoyer: „Es muss nicht zusammenwachsen, was nicht zusammengehört“. Mit einer dem Wachstum verpflichteten EUSALP wird eine eigenständige Alpenkonvention umso wichtiger, die ihren Schutzcharakter wieder stärker in den Vordergrund stellen muss.

Hier finden Sie zudem ein kurze Einführung: Was ist die EUSALP?

Der Vorstand des Vereins zum Schutz der Bergwelt e.V., August 2014

 

Mitgliederversammlung des Vereins

Rücktritt unseres Ersten Vorsitzenden Prof. Dr. Michael Suda

Am Samstag, den 26. Juli fand die Mitgliederversammlung des Vereins zum Schutz der Bergwelt e.V. im Haus des Alpinismus, Praterinsel 5 in München statt.

Wir möchten den Mitgliedern mitteilen, dass auf dieser Versammlung unser bisheriger langjähriger Erster Vorsitzender, Prof. Dr. Michael Suda von seinem Amt zurückgetreten ist. Für Prof. Suda, der den Lehrstuhl für Wald- und Umweltpolitik der TU München in Weihenstephan leitet, ergab sich mit der in der Öffentlichkeit heftig ausgetragenen Diskussion um das Projekt eines Nationalparks Steigerwald eine Unvereinbarkeit zwischen den Vorstellungen des Vereins zum Schutz der Bergwelt, der seit Jahren für einen Nationalpark Steigerwald eintritt, und seiner vertretenen Position eines „integrativen Waldnaturschutzkonzeptes“ für den gesamten Wald.

Wir bedauern den Rücktritt außerordentlich und hoffen auf neuer Ebene auf eine weitere konstruktive Zusammenarbeit mit Prof. Suda.

Die Neuwahl des Ersten Vorsitzenden fällt mit der Wahl des gesamten Vorstandes auf der kommenden Mitgliederversammlung 2015 zusammen. Bis dahin wird der verbleibende Vorstand die Aufgaben des Ersten Vorsitzenden unter sich aufteilen. Der Zweite Vorsitzende wird nach Sachlage die Aufgabe des Ersten Vorsitzenden übernehmen.

Die Erklärung zum Rücktritt von Prof. Suda finden sie hier.

 

Mitgliederversammlung des Vereins

Am Samstag, den 26. Juli findet ab 10.00 Uhr die Mitgliederversammlung des Vereins im Haus des Alpinismus, Praterinsel 5 in München statt. Die Einladungsunterlagen sind den Mitgliedern bereits zugegangen, Sie können diese hier nochmals abrufen. Zur Versammlung bitten wir um Anmeldung per E-Mail unter info@vzsb.de oder telefonisch unter 089-211 224 55.

 

Geschützte Alpenpflanzen

In Zusammenarbeit mit dem DAV, dem OeAV sowie dem AVS hat der Verein zum Schutz der Bergwelt das Plakat der geschützten Alpenpflanzen neu herausgegeben. Das erste Plakat erschien bereits im Jahre 1903 und wurde nun zum siebten Mal neu aufgelegt. Weitere Informationen zur Entstehung sowie zur Bestellmöglichkeit können Sie auf der Homepage des DAV nachlesen unter

http://www.alpenverein.de/presse/plakat-geschuetzte-alpenpflanzen_aid_14306.html

 

Sudelfeld – Klage der Umweltverbände

Am 13. Mai fand in München eine Pressekonferenz zur Problematik der skitechnischen Erschließung des Sudelfelds satt. Dort wurde bekanntgegeben, dass die Naturschutzverbände Deutscher Alpenverein und Bund Naturschutz in Bayern mit Unterstützung der Gesellschaft für ökologische Forschung, von Mountain Wilderness, den Naturfreunden Deutschlands, der Cipra sowie dem Verein zum Schutz der Bergwelt gerichtlich gegen den Ausbau der künstlichen Beschneiung vorgehen. Die Presserklärung dazu finden Sie hier.

Das Statement unseres 2. Vorsitzenden Christoph Himmighoffen können Sie hier nachlesen.

Piz Val Gronda

Seit Dezember 2013 ist die Seilbahn zum Piz Val Gronda in Betrieb. Die Ischgler-Seilbahn-Lobby hat gegen die Natur und den Naturschutz nach 30 Jahren ihren Willen durchgesetzt. Peter Haßlacher, bis 2013 Leiter der Fachabteilung Raumplanung-Naturschutz des Oesterreichischen Alpenvereins, schreibt dazu im Jahrbuch 2013 in seinem Beitrag „Die Eroberung des Piz Val Gronda – ein umwelt- und raumordnungspolitischer Skandal“:

"Alle gesetzlichen Bestimmungen, Erlässe, europäischen Naturschutzrichtlinien, die Inhalte der Alpenkonvention, präzisen Expertisen von Österreichs besten BotanikerInnen, langjähriger Widerstand aller interessierten namhaften Nicht-Regierungsorganisationen haben offensichtlich nicht ausgereicht, um diesen Hot-spot-Berg der Geologie, Geomorphologie, Botanik, Ornithologie usw. vor dem Umgraben zu bewahren. Trotz mehr als durch 30 Jahre erfolgreichem Widerstand gibt es also doch dieses "window-of-opportunity", in welchem die Naturzerstörer zum finalen Erfolgszug ausholen konnten."

Die großen Zeitungen in Deutschland dürfen nun diesen Erfolg mitfeiern. Dazu wurden sie von der Silvretta-Seilbahn-AG eingeladen. Der Seilbahn-Chef Hannes Parth hat sie persönlich in die Geheimnisse des Erfolgs eingeweiht und was das alles kostet. Allein 20 Millionen Euro habe die auf zwei extrem hohe Masten gesetzte Seilbahn gekostet – zum besonderen Schutz der Natur! Und die Anzahl der Lawinensprengmasten zum Schutz der Menschen vor der Natur habe man auf acht reduziert.

In der Süddeutschen Zeitung vom 30.1.2014 schreibt Dominik Prantl über den „Hang zur Freiheit“, den die Ischgler nun den Freeridern gegen den Naturschutz erobert haben, in DER ZEIT Nr. 3, 2014 gleitet Götz Hamann "Auf dünnem Schnee" ins unberührte Paradies der Freerider (online verfügbar unter http://www.zeit.de/2014/03/piz-val-gronda-seilbahn-ischgl) und in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 31.12.2013 schwärmt Walter Wille vom "Seiltrick am Piz Val Gronda", mit dem man die Natur und ihre Schützer ausgetrickst hat.

Im aktuellen Jahrbuch 2013 steht die Gegendarstellung zu diesen euphemistischen Berichten, die durchwegs in einem den Naturschutz verachtenden Tenor gehalten sind. In drei Artikeln haben wir den Piz Val Gronda aus der Sicht des Naturschutzes umkreist:

Peter Haßlacher: Die Eroberung des Piz Val Gronda – ein umwelt- und raumordnungspolitischer Skandal

Stellungnahme des Vereins zum Schutz der Bergwelt zur Entwicklung am Piz Val Gronda/ Ischgl/Paznauntal

Helmut Wittmann, Luise Schratt-Ehrendorfer: Naturschutzfachliches Gutachten zu den "Alpinen Pionierformationen des Caricion bicoloris-atrofuscae" in Österreich und im Gebiet des Piz Val Gronda/Tiro

 

Der Verein zum Schutz der Bergwelt präsentiert das Jahrbuch 2013

Das Jahrbuch 2013 enthält wieder eine große Vielfalt spannender und interessanter Beiträge, die die Bedrohungen der Bergwelt einerseits thematisieren, andererseits aber auch Wege aufzeigen, was zum Schutz der Bergwelt getan werden kann. So reicht die Bandbreite von den Buchen- zu den Bergwäldern, vom Nationalpark Vanoise bis zum Alpenpflanzengarten Vorderkaiserfelden, vom Wolf bis zum Waldrapp und vom Gletscherrückgang am Schrankogel bis zur Energiewende. Weitere Themen sind der Jochberg als Symbol des Naturschutzes, die Nutzung bis hin zur Übernutzung des Wassers in den Alpen sowie die touristische Fehlentwicklung am Beispiel des Piz Val Gronda. Ein Artikel über die Vermarktung der Bergwelt und ein analytischer Glückwunsch zum 100. Geburtstag des Bund Naturschutz in Bayern runden das Jahrbuch ab. Sie können das Jahrbuch zum Preis von Euro 25,00 bestellen unter 089-211 224 55 oder per Mail an info@vzsb.de.

 

Naturschutzvereine sagen Nein zu den Olympischen Winterspielen 2022

Am 5.11.2013 hat der Verein zum Schutz der Bergwelt zusammen mit dem Bund Naturschutz in Bayern, dem Landesverband Bayern der Naturfreunde Deutschlands, der Gesellschaft für ökologische Forschung und Mountain Wilderness Deutschland in Garmisch-Partenkirchen zur Pressekonferenz geladen. Thema waren die Bürgerentscheide zur Bewerbung von München, Garmisch-Partenkirchen, Traunstein (Ruhpolding) und Berchtesgaden am Sonntag, dem 10.11.2013 um die Olympischen Winterspiele 2022.

Die genannten Naturschutzverbände sagen „Nein zum Olympiaspektakel“.

Pressemitteilung der Naturschutzvereine

Statement unseres 2. Vorsitzenden Christoph Himmighoffen auf der Pressekonferenz

 

Ausstellung "Alpen unter Druck" im Alpinen Museum des DAV

Das Alpine Museum auf der Praterinsel zeigt vom März 2014 bis Februar 2015 die Ausstellung "Alpen unter Druck. Erschließungsprojekte im Alpenraum". Die Ausstellung wird von Podiumsdiskussionen und Lesungen begleitet, die schon in diesem Herbst beginnen. Zur Podiumsdiskussion am Mittwoch, 13. November, 19:30 Uhr, "Zwischen Stausee und Windrad - Wie wird die Energiewende den Alpenraum verändern" wird unser Vorstandsmitglied Rudi Erlacher das einführende Referat halten. Hier finden Sie das Faltblatt zur Ausstellung und zu den Veranstaltungen - Sie sind herzlich eingeladen!

 

Lichtbildervortrag Altaigebirge

Dr. Thomas Schauer und Dr. Klaus Lintzmeyer berichten am 21. November ab 19.00 Uhr im Festsaal des Haus des Alpinismus (Praterinsel 5) von einer Reise in das russische Altaigebirge. Im Mittelpunkt des Vortrages stehen die landschaftliche und botanische Vielfalt dieser unberührten Region Westsibiriens. Weitere Informationen finden Sie hier. Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail unter info@vzsb.de oder telefonisch 089-211 224 55.

 

Mitgliederversammlung des Vereins

Am Samstag, den 12. Oktober findet ab 10.00 Uhr die Mitgliederversammlung des Vereins im Haus des Alpinismus, Praterinsel 5 in München statt. Die Einladungsunterlagen sind den Mitgliedern bereits zugegangen. Zum Tagesordnungspunkt 7 „Satzungsneufassung“ können Sie wie angekündigt die gelebte Satzung des Vereins hier einsehen. Zur Versammlung bitten wir um Anmeldung per E-Mail unter info@vzsb.de oder telefonisch unter 089-211 224 55.

 

Entscheidung über die Erschließung des Piz Val Gronda/Ischgl ist gefallen. Vorerst!
(OeAV-Meldung vom 8. Mai 2013)

Über 30 Jahre wurde die Erschließung des Areals südlich der Gampenbahn mit dem Piz Val Gronda geplant. Sukzessive wurden Naturräume rund um die Idalpe und Palinkopf skitechnisch erschlossen. Trotz massiver Proteste durch den OeAV, DAV, SAC, die Silvretta Allianz, CIPRA International und andere Naturschutzorganisationen erteilten die Tiroler Landesregierung im September 2012 die naturschutzrechtliche Bewilligung und das BMVIT im März 2013 die seilbahnrechtliche Konzession für die Erschließung des Piz Val Gronda.

Näheres zur OeAV-Meldung vom 8. Mai 2013:

http://www.alpenverein.at/.../020_ischgl.php

Das dort genannte Gutachten zum Piz Val Gronda / Tirol wird im Jahrbuch 2013 des Vereins zum Schutz der Bergwelt (VzSB) erscheinen.
Auch der VzSB zählt sich zu den Protestorganisationen der Piz Val Gronda-Erschließung.

 

Botanische Führung im Alpenpflanzengarten Vorderkaiserfelden

Im Jubiläumsjahr "50 Jahre Naturschutzgebiet Kaisergebirge" lädt der Verein zum Schutz der Bergwelt herzlich ein in seinen Alpenpflanzengarten Vorderkaiserfelden im Zahmen Kaiser. Bei den Gartenführungen am 1. Juni, 22. Juni, 27. Juli und 14. September zeigen uns Botaniker Pflanzenschönheiten aus dem Kaisergebirge und aus anderen Alpenregionen. Der Garten besteht seit 1930, wird seither nahezu ohne Unterbrechung gepflegt und beeindruckt nach der letztjährigen Sanierung wieder durch seine Blütenpracht.

Beginn und Treffpunkt jeweils um 14.00 Uhr direkt am Alpenpflanzengarten auf Vorderkaiserfelden (Zustieg von Kufstein Sparchen etwa 2 ½ Stunden). Um Anmeldung wird gebeten, per E-Mail info@vzsb.de , telefonisch 089-211 224 55 oder Fax 089-14003-81827.

Themen: 1. Juni (Thema offen), 22. Juni (Thema: "Sommerliche Blütenpracht und Heilkräuter im Alpenpflanzengarten - anschauliche Erläuterungen zur botanischen Vielfalt des Kaisergebirges und anderer Alpenregionen (Führung zum 83-jährigen Bestehen des Alpenpflanzengartens Vorderkaiserfelden).", 27. Juli (Thema: „Bergsommer im Alpenpflanzengarten - Hochsaison für die Pflanzen der subalpinen und alpinen Stufe - anschauliche Erläuterungen zu den pflanzlichen Gipfelstürmern des Kaisergebirges“), 14. September (Thema: "Herbststimmung im Alpenpflanzengarten - anschauliche Erläuterungen zu Herbstenzianen, Alpenmannstreu, Heilkräutern & weniger spektakulären Alpenpflanzen")

 

Pumpspeicher am Jochberg – Vortrags- und Diskussionsabend

Die geplante Errichtung eines Speichersees am Jochberg wird aktuell viel diskutiert, nicht zuletzt auch durch die verschiedenen Medienvertreter. Gemeinsam mit der CIPRA Deutschland, dem Deutschen Alpenverein und Mountain Wilderness möchten wir Sie am Dienstag, den 16. April 2013 ab 20.00 Uhr herzlich zu einem Vortrags- und Diskussionsabend auf die Praterinsel in München einladen. Der Abend soll der internen Meinungsbildung der Verbände dienen. Die Einladung finden Sie hier.

Download des um einige Aspekt noch ergänzten Vortrags:

Rudi Erlacher: Pumpspeicher am Jochberg! Die Erneuerbaren Energien und die Neudefinition der Räume

 

Dezember 2012

Der Verein zum Schutz der Bergwelt präsentiert das Jahrbuch 2011/12

Das Jahrbuch 2011/2012 des Vereins zum Schutz der Bergwelt enthält Artikel zu unterschiedlichsten, sehr aktuellen Themen. So wird im Zusammenhang mit der Energiewende über die Aufgaben des Naturschutzes und über Windkraftplanungen im Alpenraum nachgedacht. Zudem wird über die Positionen des VzSB zur Wasserkraft informiert. Die Entstehung der CIPRA vor 60 Jahren sowie ein Rückblick auf 40 Jahre Bayerischer Alpenplan berichten aus der Geschichte des Naturschutzes. Weitere Themen sind: Die Idee der Nachhaltigkeit 300 Jahre nach ihrer ersten Nennung in Zeiten der aktuellen ökonomische Krise, der Klimawandel im Alpenraum und eine Korrektur unseres Bildes von der nächste Generation. Dazu kommen das Eschentriebsterben, die Dynamik der Flora am Zugspitzplatt und die reproduktive Fitness der Wechselkröte auf Chiemgauer Almen. Dies und vieles andere mehr können sie im Inhaltsverzeichnis einsehen bzw. im Vorwort des Jahrbuchs nachlesen. Sie können das gesamte Jahrbuch bei der Geschäftsstelle des Vereins für Euro 25,00 bestellen (info@vzsb.de).

Artikel aus dem Jahrbuch 2011/2012 zum Download:
 
Wolfgang Burhenne: Die Gründung der internationalen Alpenkommission CIPRA 1952 - Rückblick eines Gründungsmitglieds nach 60 Jahren
 
Rudi Erlacher: Die Rolle des Naturschutzes nach der Energiewende

 
Carmen de Jong: Zum Management der Biodiversität von Tourismus- und Wintersportge-bieten in einer Ära des globalen Wandels

 

Große Beteiligung beim Wasserkraftforum der bayerischen Naturschutzverbände

Etwa 180 Personen aus 50 Organisationen nahmen am 22. Oktober am Wasserkraftforum teil, das von verschiedenen bayerischen Naturschutzverbänden mit dem Verein zum Schutz der Bergwelt getragen wurde. Neben einer Vielzahl von Vorträgen kam es in einer Podiumsdiskussion zum kritischen Austausch zwischen Vertretern der Naturschutzverbände auf der einen und Behörden - u.a. der Betreiber der Wasserkraftwerke - auf der anderen Seite. Einen kurzen Bericht zum Verlauf des Forums lesen Sie hier.

  

Exkursion in die Murnauer Mulde (Staffelseebecken) am Samstag, 22.09.2012

Stand 11.09.2012

Der Verein zum Schutz der Bergwelt (VzSB) lädt herzlich ein zur Exkursion an den Südrand der Murnauer Mulde in das Staffelseebecken. Die Exkursion wird in Zusammenarbeit mit Dr. Alfred Wagner (ortsansässiger Landschaftsökologe) durchgeführt.

Die Wanderung führt uns vom Südrand der Murnauer Mulde (Faltenmolasse) in das Staffelseebecken. Die Exkursion bewegt sich in einer der größten zusammenhängenden Streuwiesenlandschaften Deutschlands. Entlang des Weges liegen unterschiedliche Vegetationsbestände: artenreiche Nasswiesen im Kontakt zu Fließgewässern wechseln mit Magerrasen, Kleinseggenrieden und Pfeifengras-Streuwiesen.

Wir laden dazu ganz herzlich unsere Mitglieder ein. Auch Gäste, Freunde und Gönner des Vereins sind willkommen. Weitere Informationen sowie Details zur Anreise finden Sie in folgendem Anmeldeformular.

Ihr
Prof. Dr. Michael Suda
1. Vorsitzender

 

„Der Alpenraum – die „grüne“ Batterie Europas?“

Was bedeutet die Energiewende für den Alpenraum? – Der österreichische Wirtschafts- und Energieminister REINHOLD MITTERLEHNER verkündet am 24.3.2011: „Wir brauchen starke und intelligente Stromnetze, um das europäische Energiesystem zukunftsfit zu machen. Als Energiedrehscheibe im Herzen Europas ist Österreich für diese Entwicklungen schon jetzt gut aufgestellt. Dank unserer Pumpspeicherkraftwerke können wir zur »Grünen Batterie Europas« werden, weil durch den Ausbau Erneuerbarer Energien mehr flexible Stromspeicher benötigt werden.«

Auf ihrer Bundesdelegiertenkonferenz zur „Energiewende in Deutschland – Grün geht voran“ am 25.6.2011 haben die GRÜNEN beschlossen: „Wir stellen uns der großen Herausforderung, die Energieinfrastruktur in den kommenden Jahren auf die vollständige Umstellung auf Ökostrom auszurichten. … Wir wollen durch die Erschließung neuer Speicher die Voraussetzung für eine vollständige und sichere Versorgung aus erneuerbaren Energien schaffen. … Wir wollen durch neue Kabel zu den Wasserspeichern Skandinaviens und in den Alpen kurzfristige Speicherkapazitäten erschließen…“

Im September 2011 wird bekannt, dass der Unternehmer MAX AICHER bei Bad Reichenhall ein Pumpspeicherkraftwerk zwischen der Saalach und einem künstlichen See im Lattengebirge projektiert. Die Gemeinde Bad Reichenhall plant das Pendant dazu auf der anderen Talseite.

Der OESTERREICHISCHE ALPENVEREIN hält in einer Presseerklärung vom 13.10.2011 dagegen: Er „wird sich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln gegen eine verfehlte und planlose Energiepolitik zur Wehr setzen. Wir werden es nicht zulassen, dass die wenigen verbliebenen unberührten Natur- und Landschaftsräume einem steigenden Energieverbrauch geopfert werden.“

Die Entwicklung nimmt ein Jahr nach der Energiewende Fahrt auf. Auch die CIPRA stellt in ihrem alpMedia Newsletter vom 31.5.2012 die kritische Frage Die Alpen, die Batterien Europas?

Vorausgegangen war eine Erklärung von Deutschland, Österreich und der Schweiz zu gemeinsamen Initiativen für den Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken, unterzeichnet von den Wirtschaftsministern der Schweiz, Österreichs und Deutschlands.

Der VEREIN ZUM SCHUTZ DER BERGWELT hat die Speicherproblematik bereits im Jahrbuch 2005 in dem Beitrag Offshore und Ötztal umfänglich dargestellt, und darauf hingewiesen, dass sich der Naturschutz mit dem weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien auf Basis von Wind und Sonne der Ambivalenz der „Synergie von Wind- und Wasserkraft“ stellen müsse. Auf der Mitgliederversammlung 2011 haben wir diese Thematik mit einem Vortrag von RUDI ERLACHER erneut aufgegriffen und uns die Frage gestellt, ob der Alpenraum tatsächlich das Zeug dazu hat, zur „Grünen Batterie“ Europas zu werden – und was das für die Natur und die Landschaften im Alpenraum bedeuten würde.

Im Folgenden werden wir uns immer wieder zur Problematik und Ambivalenz der Energiewende im Alpenraum äußern.

Im Zuge der Energiewende nehmen Wasserkraftwerke immer mehr an Bedeutung zu. Ihr Ausbau in großen Flüssen wie auch kleinen Bächen ist insbesondere als Teil der Strategie der Dezentralisierung der Energieversorgung politisch gewollt. Der Verein zum Schutz der Bergwelt äußert sich hierzu kritisch.

Gemeinsam mit vier weiteren bayerischen Naturschutzverbänden hat der Verein zum Schutz der Bergwelt ein Faltblatt herausgegeben, der die andere Seite der sog. „ökologischen Wasserkraft“ zeigt. Das Faltblatt informiert über die tatsächlichen Folgen von Wasserkraftwerken, die in großen Flüssen wie auch in kleinen Bächen erhebliche Auswirkungen für die Natur haben. Das Faltblatt zeigt nicht nur die Konsequenzen für die heimischen Fische, die in großen Mengen auf ihrer Laichwanderung zerheckselt werden. Die wie Bollwerke in die Natur errichteten Kraftwerke bringen auch die Gewässer aus ihrem natürlichen Gleichgewicht. Durch die Erosion von Flusssohlen sowie die Verödung von Bächen können die Ströme und Bäche ihre natürlichen Funktionen nicht mehr ausüben, was unwiederbringliche Folgewirkungen auf Flora und Fauna nach sich zieht.

Die Wahrheit über die Wasserkraft. Degenerativ statt regenerativ! (Download Faltblatt)

 

Der Verein zum Schutz der Bergwelt äußert sich zum Ausbau der Wasserkraft insb. im Bayerischen Alpenraum.

In einen Brief an den bayerischen Staatsminister für Umwelt Dr. Marcel Huber mahnt der Verein in klaren Worten zur Zurückhaltung bei der Energiegewinnung durch die endlichen alpinen Ressourcen. Die Alpen, die durch den Klimawandel ohnehin schon hart getroffen sind, dürfen jetzt nicht auch noch als Energielieferant herhalten müssen.

Brief sowie eine ausführliche Stellungnahme, die der Verein zur Beratung des Bayerischen Kabinetts zum Ausbau der Wasserkraft verfasst hat.

 

Bayer. Strategie zur Wasserkraft

Vorstandsmitglied Rudi Erlacher hat in der alpinwelt Nr. 1/2012, herausgegeben von den DAV-Sektion München und Oberland, im Artikel "Im Auge der Energiewende - Die ALPEN" auf die Herausforderung hingewiesen, die die Energiewende für den Naturschutz gerade im Alpenraum bedeutet:

"Früher waren die Fronten klar. Das ist vorbei. Noch nie in seiner Geschichte ist der Naturschutz vor einer so schwierig zu beurteilenden Situation gestanden wie jetzt. Das auf Wachstum programmierte System erhebt mit dem Versprechen „erneuerbarer Energien“ seinen gar nicht so erneuerbaren Anspruch auf einzigartige Naturen und Landschaften: Zur Rettung unseres Klimas, dessen Gefährdung es selbst herbeigeführt hat! Wer setzt die Grenzen? Welche Grenzen?"

Den vollständigen Artikel können Sie hier einsehen.

 

Pressemitteilung des Vereins zum Schutz der Bergwelt zur PK am 19.3.2012
„Berglandschaft am Sudelfeld erhalten“
„Die Grenzen der Natur akzeptieren – dazu gehört auch die Erfahrung, dass Schnee vom Himmel fällt – oder eben auch nicht“
Der VzSB kritisiert mit anderen Naturschutzverbänden die Ausbaupläne am Sudelfeld
München, 19.3.2012

Die vollständige Pressemitteilungen können Sie hier lesen.

 

Exkursion an die Untere Salzach (Freilassinger und Tittmoninger Becken) am Samstag, den 26. November 2011

Der Verein zum Schutz der Bergwelt (VzSB) in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Naturschutzbund, der Aktionsgemeinschaft Lebensraum Salzach sowie der Bürgerinitiative „Für Lebensqualität im Rupertiwinkel“ lädt herzlich ein zur Exkursion an die Salzach.

Der VzSB ist seit Jahrzehnten Mitglied der Aktionsgemeinschaft Lebensraum Salzach. Er hat sich daneben und bisher erfolgreich auch für den Erhalt des Tagliamento und des Tiroler Lechs eingesetzt.

Die Untere Salzach ist der letzte frei fließende und ungestaute Alpenfluss Bayerns und Österreichs. Als Grenzfluss wurde er begradigt und hat sich gefährlich bis zum Sohldurchschlag eingetieft. Eine erfolgreiche Sanierung ist daraufhin angelaufen.

Planungen im Rahmen der Energiewende zur Nutzung der Wasserkraft setzen die Renaturierung, die Sicherung des Natura 2000-Gebietes, die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie und Vorgaben der Alpenkonvention aufs Spiel. Dazu kämen Brückenbauten und Verkehrszunahme.

Die aktuelle Situation der Salzach vor allem vor dem Hintergrund der Energiewende wird im Rahmen der Exkursion durch Wissenschaftler und Experten unterschiedlicher Fachrichtungen dargestellt.

Wir laden dazu ganz herzlich unsere Mitglieder ein. Auch Gäste, Freunde und Gönner des Vereins sind willkommen.

Ihr
Prof. Dr. Michael Suda
1. Vorsitzender

 

Die neue EU-Agrarpolitik (GAP) für den Zeitraum 2014 – 2020 soll nach EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos die Belange des Natur- und Umweltschutzes verstärkt integrieren. Der Verein zum Schutz der Bergwelt (VzSB) begrüßt dieses „Greening“ der EU-Agrarpolitik als einen Schritt in die richtige Richtung.

Im Interesse einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Berglandwirtschaft sowie der Sicherung des wichtigsten Reservoirs an Biodiversität in Europa, fordern wir eine Ausrichtung der GAP auch an der ökologischen Verantwortung für den Alpenraum.

Der VzSB hat seine alpenweiten Vorschläge zur Neuausrichtung der EU-Berglandwirtschaftspolitik für die nächste Periode an die EU-Kommission für eine umwelt- und naturverträgliche Förderung gestellt, die auch die Berglandwirtschaft nachhaltig sichern soll.

Pressemitteilung

Vorschläge des VzSB an die EU-Kommission zur Neugestaltung der EU-Berglandwirtschaftspolitik der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für den Zeitraum 2014 – 2020

Vorschläge des VzSB an die EU-Kommission (english version)



Pressegespräch der Naturschutzverbände Verein zum Schutz der Bergwelt, Bund-Naturschutz und Mountain Wilderness und der Gesellschaft für ökologische Forschung zum Umweltkonzept der Bewerbungsgesellschaft für die Olympia-Bewerbung „München 2018“ am 13.12.2010

Pressemitteilung des VzSB 13.12.2010

Das Umweltkonzept der Bewerbungsgesellschaft für die Olympia-Bewerbung 2018 vom 20.09.2010 soll, so wird behauptet, dafür sorgen, dass sich unterm Strich und auf lange Sicht München 2018 für die nachhaltige Entwicklung der bayerischen Alpen positiv auswirken wird. Die 2. Auflage des Konzeptes war am 20.9.2010 zwar vorgestellt – aber nicht veröffentlicht worden. Es steht nicht im Internet, so dass es der breiten Öffentlichkeit nicht zugänglich ist. Allein deshalb war es notwendig, das Konzept auf den Prüfstand zu stellen und das Ergebnis publik zu machen. Der zweite Vorsitzende des VzSB, Christoph Himmighoffen, kam zu dem Resümee, dem Umweltkonzept fehlt das olympische Feuer, es lässt jede Idee vermissen, die auch Naturschützer begeistern könnte. »Vieles, was uns da als Kompensation oder gar Mehrwert verkauft wird, gibt bestenfalls die Gesetzeslage oder sonstige staatliche Verpflichtungen wieder. Im Naturschutzteil tanzt das Umweltkonzept den Niveaulimbo. Hauptaufgabe ist wohl, die Kommunalpolitik und die Landwirtschaft bei der Bewerberstange zu halten«, ganz nach dem Motto, wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass (Statement von Christoph Himmighoffen).

Siehe auch

- Die Erklärung des VzSB zum Rückzug aus der Umweltkommission Erklärung des VzSB

- Die Pressemitteilung des VzSB zum Pressegespräch zu München 2018 am 9.11.2009 Pressemitteilung des VzSB vom 9.11.2009.

- Die Statements von Prof. Suda und Christoph Himmighoffen vom 9.11.2009 auf der Pressekonferenz am 9.11.2009



Juni 2010
Der Verein zum Schutz der Bergwelt präsentiert die Monographie

„Almen und Alpen
Höhenkulturlandschaft der Alpen
Ökologie, Nutzung, Perspektiven”

von Alfred Ringler

 
Bestellen über
www.amazon.de
(versandkostenfrei)
oder im Buchhandel.
ISBN-10: 3000290575
ISBN-13: 978-3000290572


Am 11.6.2010 präsentierte der VzSB das „Almbuch“ mit einem Vortrag des Autors der Presse, Naturschützern und Bergsteigern im Festsaal des Alpinen Museums auf der Praterinsel:

VzSB Präsentation des Almbuches auf der Praterinsel

 

Das Almbuch in der Presse:

„Auf der Alm, da gibt’s noch Leben.“
Der Biologe Alfred Ringler hat ein Buch über die Alpen geschrieben und kämpft für die Zukunft der Bergbauern. 
Süddeutsche Zeitung vom 12.6.2010

„Das große Almensterben ist vorbei.“
Münchner Merkur vom 23.6.2010

 

Exkursion am 19.6.2010 zum „Nationalpark Berchtesgaden“

Der Verein zum Schutz der Bergwelt e.V. hat in Zusammenarbeit mit der Nationalparkverwaltung Berchtesgaden und den DAV-Sektionen München und Oberland zu einer Exkursion in den Nationalpark Berchtesgaden eingeladen.

Aktueller Anlass für die Exkursion 2010 in den Nationalpark Berchtesgaden waren zwei Naturschutzjubiläen im Jahr 2010:

- Der Verein zum Schutz der Bergwelt wurde 110 Jahre alt. Er ist der älteste Naturschutzverein Bayerns und des Alpenraums.

- Das 100-jährige Jubiläum des „Pflanzenschonbezirkes Berchtesgadener Alpen“, dessen Festsetzung am 15.4.1910 auf die Initiative des Vereins zum Schutz der Bergwelt, des damaligen Vereins zum Schutze und zur Pflege der Alpenpflanzen, zurückgeht. Dieser Pflanzenschonbezirk war die Keimzelle des 1921 festgesetzten „Naturschutzgebietes Königssee“, des 1978 festgesetzten „Nationalparks Berchtesgaden“, des seit 1990 bestehenden „UNESCO-Biosphärenreservates Berchtesgaden“ sowie des 2004 festgesetzten Natura 2000-Gebietes „Nationalpark Berchtesgaden“.

Die Referenten der Exkursion waren hochkarätig: Prof. Dr. Hartmut Grassl, Klimaforscher am Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hubert Zierl, ehemaliger Direktor des Nationalparks Berchtesgaden, Dr. Michael Vogel, amtierender Nationalparkdirektor, Andreas Wolf, stellvertretender Vorsitzender des Verbandes der deutschen Höhlen- und Karstforscher und Suitbert Kastner von der Bergwacht Berchtesgaden.

Bericht von der Exkursion


 

Pressegespräch des VzSB zusammen mit dem BN, LBV, LFV und dem Bayer. Kanuverband am 19.11.2009: Der „Masterplan“ der Energiewirtschaft zum Ausbau der Wasserkraft in Bayern ist nicht nachhaltig!

Die unverbauten Gewässer mit ihren Auen stellen die wichtigsten Vernetzungsstrukturen des geschützten Biotopverbundes und des europäischen Schutzgebietsystems Natura 2000 dar.
E.ON, BEW und RMD haben vor kurzem einen „Masterplan – Ausbaupotentiale Wasserkraft in Bayern“ vorgestellt, mit dem sie den weiteren Ausbau der letzten noch frei fließenden Gewässerabschnitte Bayerns planen. Als Begründung wird der Klimaschutz angegeben. Die Menge an regenerativer Energie, die auf diese Weise gewonnen wird, steht aber in keinem Verhältnis zu den ökologischen Schäden, die damit verursacht werden.

Die Position des VzSB:

„Nicht überall, wo Klimaschutz draufsteht, ist Naturschutz drin!“

Pressegespräch des VzSB zusammen mit dem Bund Naturschutz in Bayern (BN) am 9.11.2009 zur Bewerbung von München + 2 für die Olympischen Winterspiele 2018

Am 9.11.2009 lud der VzSB in München zusammen mit dem BN zum Pressegespräch über die Frage der Olympiabewerbung und die Rolle der Naturschutzverbände im Bewerbungsverfahren ein: Der Verein hatte seit Anbeginn an der Fachkommission Umwelt der Bewerbungsgesellschaft München 2018 teilgenommen. Wir haben uns im Oktober daraus zurückgezogen. Die Gründe dazu finden Sie in der Erklärung des VzSB.

In der Pressemitteilung des VzSB und im Pressegespräch wurden die Gründe nochmals ausführlich erläutert. "Hier werden Schlachten gegen die Natur geschlagen, und wir dürfen lediglich den Verbandsplatz einrichten. Das ist nicht unsere Aufgabe, für uns gilt: Vermeiden geht vor Reparieren" wird unser 2. Vorsitzender Christoph Himmighoffen in der Süddeutschen Zeitung vom 10.11.2009 zitiert (Statements von Prof. Suda und Christoph Himmighoffen).